Max Schacherl

Feuerhalle Simmering, Grab von Max Schacherl und seiner Ehefrau Steffi Schacherl

Max Gerwin Schacherl (* 6. November 1876 in Wien, Österreich-Ungarn; † 26. Oktober 1964 ebenda) war ein österreichischer Psychiater, der in der Zeit des Nationalsozialismus emigrieren musste.

Leben

Max Schacherl studierte Medizin und wurde dann Assistent an der Klinik Wagner-Jaureggs. Im Jahr 1919 wurde er habilitiert. Von 1924 bis 1938 war er Vorstand der Neurolues-Station und des Ambulatoriums für Nervenkranke am Kaiser-Franz-Josef-Spital. Nach dem sogenannten Anschluss Österreichs musste er als Jude nach London emigrieren. Er kehrte 1946 nach Österreich zurück. 1947 wurde er Vorstand des Ambulatoriums für Nervenkrankheiten am Rudolfspital. Von seinen wissenschaftlichen Publikationen ist vor allem die Therapie der organischen Nervenkrankheiten bekannt.[1]

Er wurde im Arkadenhof der Feuerhalle Simmering bestattet (Abteilung ARI Nummer 156).

Literatur

  • Schacherl, Max, in: Werner Röder; Herbert A. Strauss (Hrsg.): International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945. Band 2,2. München : Saur, 1983, S. 1019
  • Literatur von und über Max Schacherl im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Biografie beim Projekt “Vertrieben 1938 – Biographien entlassener Professoren und Dozenten der Medizinischen Fakultät der Universität Wien”

Einzelnachweise

  1. Originals vom 26. April 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wien.gv.at, Wiener Rathauskorrespondenz November 1961
Normdaten (Person): GND: 107542994 (lobid, OGND, AKS) | VIAF: 85866179 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Schacherl, Max
ALTERNATIVNAMEN Schacherl, Max Gerwin
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Psychiater
GEBURTSDATUM 6. November 1876
GEBURTSORT Wien
STERBEDATUM 26. Oktober 1964
STERBEORT Wien