Rudolf Desch

Rudolf Desch (* 1. August 1911 in Bockenau; † 15. Februar 1997 in Bad Sobernheim) war ein deutscher Komponist und Professor.

Er wirkte als Tonsatzlehrer an der Johannes-Gutenberg-Universität und am Peter-Cornelius-Konservatorium. Bekannt wurde er durch seine zahlreichen Vokalkompositionen, insbesondere für Männerchor. Sein Abendfrieden gehört zum Standardrepertoire zahlreicher Chöre. Zum 1. Mai 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 2.190.204).[1]

Ehrungen

1961 wurde er mit der Peter-Cornelius-Plakette des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet, 1971 mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland.

Literatur

  • Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 1141. online
  • Werke von und über Rudolf Desch im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Kurzbiografie

Einzelnachweise

  1. Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6070652
Normdaten (Person): GND: 118524852 (lobid, OGND, AKS) | LCCN: no2003095926 | VIAF: 67256670 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Desch, Rudolf
KURZBESCHREIBUNG deutscher Komponist
GEBURTSDATUM 1. August 1911
GEBURTSORT Bockenau
STERBEDATUM 15. Februar 1997
STERBEORT Bad Sobernheim